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Farm Etusis No.75 P.O.Box 5 * Karibib * Namibia * Tel + 264-64-550 826 * Fax + 264-64-550 961 Kontakt in Deutschland: Volker D.Ledermann * Siekerberg 14 * D-22962 Siek Phone and Fax.: 04107/9668 * e-mail info@etusis.com * e-mail etusis@iway.na First National Bank Karibib/Namibia * Account No. 6200 171 9642 ( Please click here for the English version. ) |
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für den Schutz des Hartmann-Bergzebras |
Die ETUSIS-Stiftung ist eine gemeinnützige,
in Namibia ansässige Organisation, die zum Schutz des
Hartmann-Bergzebras (equus zebra hartmannae) gegründet
wurde. Die Stiftung befasst sich mit der Erhaltung dieser
gefährdeten Zebra-Art.
Die ETUSIS-Stiftung wurde von Volker und Susanne Ledermann
auf der Farm ETUSIS,
die jetzt privates Wildschutzgebiet ist,
im Jahre 1998 gegründet, als offenbar wurde, dass der
Bestand des Hartmann-Bergzebras in allen Ländern, in
denen diese Spezies bisher vertreten waren, rasant zurückging.

Bereits vor Gründung der Stiftung untersuchte Volker Ledermann
Lebensräume, Verbreitungsdichte und Migrationswege des
Hartmann-Bergzebras in dem ETUSIS-Wildreservat und in anderen
Gebieten. Im Rahmen dieses Vorhabens wurden auch Faktoren wie
Größe der Territorien, interaktive Verhaltensweisen,
Einfluß auf die Haltung von Nutztieren,
Verbandsgrößen u.ä. analysiert. Schon vor
Gründung der ETUSIS-Stiftung wurden diese Projekte von
Gästen der ETUSIS-Lodge
unterstützt. Da der Bedarf
an Informationen über das Hartmann-Bergzebra, an Weiterbildung,
Forschung, Aufklärung und Schutz jedoch ständig steigt,
konnte die Finanzierung nicht ausschließlich durch die Inhaber
und Gäste der ETUSIS-Lodge gesichert werden und die
ETUSIS-Stiftung zum Schutz des Hartmann-Bergzebras wurde
gegründet. Sie ist heute eine separate Einrichtung auf der
ETUSIS-Lodge und engagiert sich vor allem für die Beschaffung
finanzieller Mittel zur Unterstützung Ihrer Projekte.
In diesem Zusammenhang bietet die Stiftung auch fundierte
Beratung und Aufklärung der betroffenen Farmer an.
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Das Hartmann-Berzebra hat seinen Lebensraum
hauptsächlich in Namibia, Angola und Süd-Afrika,
wobei insbesondere in Namibia und Süd-Afrika ein Teil
der Tiere in staatlichen und privaten Parks bzw. Reservaten
lebt, vor allem im Namib-Naukluft-Park und teilweise in der
Etosha-Pfanne, wo sie sich auch in Konkurrenz mit Steppen-Zebras
befinden und die Gefahr der Übertragung von Tierkrankheiten
groß ist. Die namibischen Farmen sind eigentlich das ideale
Habitat und insbesondere aufgrund der Größe der Farmen
im Land und der Möglichkeit der einigermaßen ausgedehnten
Migrationen beherbergt Namibia heute die größte
Population des Hartmann-Bergzebras weltweit.
Leider lebt das Hartmann-Bergzebra in direktem Konflikt mit den
Viehbeständen auf den Farmen, da sie direkte Futter-Konkurrenten
sind, was durch die extreme Trockenheit in vielen Gebieten
Namibias natürlich noch an Bedeutung gewinnt. Deswegen
werden auch mehr und mehr Hartmann-Bergzebras legal oder illegal
abgeschossen oder auf andere Weise vom Farmland verdrängt,
worunter verständlicherweise ihre Besatzdichte und Verteilung
stark beeinträchtigt wird.
Dazu kommt noch, dass sich der verfügbare Lebensraum durch
den menschlichen Bevölkerungszuwachs, die Ausbreitung der
Siedlungsräume durch den Menschen, den zunehmenden Tourismus -
insbesondere im Kaokoveld - und die zunehmende wildsichere
Einzäunung von Wildfarmen immer weiter eingeschränkt
wird. Auf den Wildfarmen selbst sind die Hartmann-Bergzebras
auch häufig mehr oder weniger nur geduldet, da sie im Abschuss
beschränkt und für den Jäger ziemlich uninteressant
sind und dort eher die Haltung von außergewöhnlichen
Antilopenarten bevorzugt wird.
Bedingt durch die fortschreitende Verarmung insbesondere einiger
Bevölkerungsgruppen hat auch die Wilderei in den letzten
Jahren stark zugenommen und da das Hartmann-Bergzebra eine
vergleichsweise große Fleischmenge bringt, ist es ein
beliebtes Objekt für die Wilderer geworden und wird nicht
nur häufig abgeschossen, sondern auch in Fallen - insbesondere
Schlingen - gefangen. In Angola ist diese Spezie auf Grund des
Bürgerkrieges wahrscheinlich vollständig ausgetstorben,
da sie durch Soldaten und die Bevölkerung zu stark bejagd wurde.

Natürlich gibt es die Möglichkeit, die Futterkonkurrenz
durch das Hartmann-Bergzebra auf Farmland einzuschränken.
Elektrozäune können nur für relativ kleine Gebiete
sinnvoll sein, aber z.B. der Einsatz von Hirten bewirkt
verständlicherweise einen guten Schutz, da die Anwesenheit von
Menschen immer eine abschreckende Wirkung auf Wildtiere hat,
allenfalls mit Ausnahme von alten Wildschutzgebieten. Die
Wildtiere, also auch das Hartmann-Bergzebra, versuchen daher,
Gebieten, in denen sich Menschen aufhalten, auszuweichen,
insbesondere, wenn diese von Hunden begleitet werden.
3. Ziele der ETUSIS-Stiftung
Das wichtigste Ziel der ETUSIS-Stiftung ist die
Schaffung von kurz-, mittel- und langfristigen Lösungen zum
Schutz des Hartmann-Bergzebras in vorwiegend landwirtschaftlich oder
touristisch genutzten Gebieten.
Das kann insbesondere geschehen durch:

Da sich der Sitz der ETUSIS-Stiftung auf der ETUSIS-Lodge
befindet, haben wir die Möglichkeit, auch Ausländer
über unser Projekt zu informieren und mehr Sensibilität
in der Öffentlichkeit zu schaffen. Wir beabsichtigen auch,
Hartmann-Bergzebras mit Funksendern auszustatten, um die Migration
besser zu erforschen und zu überwachen. Presse-Notizen
sollten die Öffentlichkeit auf die zunehmende Gefährdung
des Hartmann-Bergzebras hinweisen.
Natürlich sind wir für jede Unterstützung unserer
Projekte dankbar.
Online |
Hegegebiete |
27/03/07 |
Erstellt von: sun service |