Was tun? Was lassen?

Fotografieren Militärische Anlagen, Polizeistationen und Gefängnisse dürfen nicht fotografiert werden.

Im Wildpark das Fahrzeug verlassen?
In den Nationalparks Etosha und Caprivi ist während der Safari-Tour das Aussteigen aus dem Auto oder Bus grundsätzlich verboten. Auch die Camps dürfen nicht zu Fuß verlassen werden, schon gar nicht nachts. Trotzdem gibt es immer wieder unvernünftige Touristen, die sich z.B. auf das Dach ihres Autos stellen, um besser fotografieren zu können, oder schnell mal hinterm Busch ein "Geschäft" erledigen wollen. Wildhüter können sehr drastisch schildern, was passiert, wenn eine Oryxantilope einen Neugierigen auf die Hörner nimmt, eine Löwin ihr Junges bedroht wähnt oder gar ein Elefant erst einmal in Bewegung gegen ein feindliches Objekt gekommen ist - zu stoppen ist er dann nicht mehr.

Das Autofahren auf namibischen Straßen
So schön die Selbstfahrer-Tour durch Namibia ist, so sehr muß man sich auf die hier gegebenen spezifischen Verhältnisse einstellen. Die Erfahrungen, die man auf europäischen Straßen gesammelt hat, gelten nur sehr bedingt in Namibia. Die meisten Unglücke auf Schotterstraßen werden durch zu hohe Geschwindigkeit verursacht. Sie sollten daher die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 60 - 70 km/h nicht überschreiten.
Beachten Sie Verkehrsschilder, besonders solche die auf scharfe Kurven hinweisen. In diesem Falle sollten Sie die Geschwindigkeit des Wagens extrem reduzieren.
Auf sehr staubigen Straßen sollten Sie das Licht des Fahrzeugs anschalten um für andere Straßenbenutzer sichtbar zu sein. Wenn Ihnen ein Fahrzeug entgegenkommt, sollten Sie die Geschwindigkeit extrem reduzieren und soweit wie möglich links fahren. Der Reifendruck spielt bei der Straßenlage Ihres Fahrzeugs eine sehr wichtige Rolle. Sie sollten sich hier an die Anweisung des Vermieters und des Fahrzeugherstellers halten und den Reifendruck entsprechend kontrollieren. Falls nicht unbedingt notwendig, sollten Sie es vermeiden nachts zu fahren, da Sie den Straßenverlauf nicht deutlich genug erkennen können und außerdem extremer Wildwechsel auf den Straßen herrscht.
Fahren Sie niemals durch ein wasserführendes Flußbett. Das Fahrzeug sollte stets mit beiden Händen gesteuert werden.

Allgemeine Informationen für den Besucher in Namibia

Banken :
Allgemein Montag - Freitag 09:00 Uhr - 15:30 Uhr Samstag 09:00 Uhr - 11:00 Uhr

Klima :
Typisch Halbwüste; heiße Tage - kühle Nächte. Wintertage sind angenehm, dafür können die Temperaturen bei Nacht unter Null sinken. An der Küste ist es meistens kühl mit Nebel am frühen Morgen und am späten Nachmittag. Die Regensaison ist von Oktober bis April. Es regnet aber meist nicht länger als eine halbe Stunde. Der Rest des Jahres ist trocken und wolkenlos.

Kredit Karten :
Visa und Master Karten werden meistens akzeptiert. American Express und Diners werden nicht überall akzeptiert

Währung :
Der Südafrikanische Rand und der Namibia Dollar werden landesweit akzeptiert.

Benzin :
In jedem kleineren Dorf ist Benzin erhältlich. Das Mitführen eines Reservekanisters ist in den meisten Fällen nicht nötig.

Wasser :
Das Wasser in den Hotels und Restcamps kann ohne Bedenken getrunken werden.

Elektrizität :
220/240 Volt steht im ganzen Land zur Verfügung (z.T.auf Gästefarmen nur zeitweise per Generator).

Sprachen :
Die Landeshauptsprache ist Englisch. Deutsch und Afrikaans (Holländisch) wird jedoch in fast allen Dörfern und Städten gesprochen.

Sicherheit :
Nichts sollte sichtbar und/oder unbewacht im Auto hinterlassen werden.

Trinkgeld :
10 % Trinkgeld ist allgemein bei zufriedenstellendem Service üblich.